Die Manuskriptseite ist wichtiger als das Datum des Downloads
Suchen Sie mit Kennung oder Titel und Autorenschaft nach dem Servereintrag. Prüfen Sie Versionshistorie, Hinweise und Verknüpfungen zur Zeitschrift; die Oberflächen unterscheiden sich. Seit dem Download kann eine Revision erschienen sein.
Bei einer Zeitschriftenfassung vergleichen Sie Autorenschaft, Studienort, Kennungen und ausdrückliche Querverweise. Ein neuer Titel schließt dieselbe Studie nicht aus; ein ähnlicher Titel beweist die Zuordnung nicht. Eine spätere Publikation derselben Daten ist keine unabhängige Wiederholung.
Eine Revision kann die Zähleinheit verändern
Das folgende Beispiel ist vollständig erfunden, ohne reale Studie oder DOI. Ein altes v1-PDF über eine Planungswebsite meldet mehr eingereichte Planeinträge in Gruppe A als in B. Auf der Manuskriptseite steht jetzt v2: Doppelte Einreichungen wurden entfernt; gezählt werden nun Personen mit mindestens einer Einreichung statt aller Einträge.
Eine Person kann mehrere Einträge liefern. Aus dem Zahlenvergleich folgt deshalb nicht, dass ein Nutzen größer oder kleiner geworden ist: Einheit und Analyse unterscheiden sich. Lesen Sie Definition, Vergleich, Ergebnistabelle und Grenzen in v2 neu. Einreichungen messen in keiner der Fassungen anhaltendes Nichtrauchen.
Verweist der Eintrag zudem auf einen Zeitschriftenartikel mit geändertem Titel, prüfen Sie dessen Ergebnisdefinition. Übertragen Sie dessen Publikationsstatus nicht auf den alten v1-Satz und zählen Sie die Fassungen nicht als mehrere Studien.
Begutachtung und Offenlegung genau zuordnen
ICMJE unterscheidet nicht begutachtete Preprints, Angaben zu Finanzierung und Interessen, Rückzugshinweise sowie spätere Publikationen. Lesen Sie diese Informationen zusammen mit Methoden und Ergebnissen der jeweiligen Version. Fehlende Angaben bleiben offen.
Die Eingangskontrolle eines Servers ist kein Zeitschriften-Peer-Review. Manche Manuskripte haben gesonderte öffentliche Gutachten; bei einem behaupteten Review prüfen Sie den Nachweis und die begutachtete Fassung. Ein positiver Kommentar, eine Universität als Affiliation oder vollständige Offenlegungen belegen das Ergebnis nicht von selbst.
Eine nachvollziehbare Zusammenfassung hinterlassen
Zum Beispiel: ‚Preprint v2, Datum laut Servereintrag; gezählt werden Personen mit Einreichung, nicht alle Einträge; verlinkte Zeitschriftenfassung noch nicht verglichen.‘ Ergänzen Sie den echten öffentlichen Link, keine erfundene Kennung. Haben Sie die Zeitschriftenfassung gelesen, benennen Sie diese und relevante Änderungen.
Ohne gefundenen Zeitschriftenlink lautet der Befund ‚in den geprüften Einträgen keine spätere Veröffentlichung gefunden‘, nicht ‚nie veröffentlicht‘. Bei einem Rückzugshinweis lesen Sie den genannten Grund, bevor Sie das alte Ergebnis weiterverwenden. Persönliche Behandlungsfragen gehören zu qualifizierten Fachpersonen vor Ort.
Das Wichtigste
Häufige Fragen
Sind Preprints grundsätzlich wertlos?
Nein. Sie machen Forschungsfragen und Materialien früh zugänglich. Status und Grenzen müssen sichtbar bleiben; individuelle Versorgung lässt sich daraus nicht ableiten.
Bestätigt die Veröffentlichung jeden alten Satz?
Nein. Lesen Sie die veröffentlichte Fassung: Analyse, Ergebnisse oder Schlussfolgerungen können verändert sein.
Quellen
Die zentralen Aussagen dieser Seite wurden anhand der folgenden Quellen geprüft.
- International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE): Overlapping Publications — Preprints
Quellen geprüft: 2026-10-03
Anleitung zur Versionsprüfung, keine individuelle Behandlungsempfehlung. Das Beispiel ist erfunden und belegt keinen Rauchstopp-Effekt. Für öffentliche Quellenprüfungen keine persönlichen Gesundheitsdaten übermitteln.