Beobachtung und Schlussfolgerung auseinanderhalten

Vollständig erfundene Beispiele, kein validierter Fragebogen und kein Pflichtformular. Private Papiernotizen sind möglich; diese Seite erhebt keine Einträge.

UnterscheidungMögliche NotizDaraus folgt nicht
Ereignis und UmgebungNach dem Mittagessen draußen mit Kollegen; geraucht. Zeit ungefähr.Das Essen oder eine bestimmte Person hat das Rauchen verursacht.
Verlangen und StimmungStarkes Verlangen; gelangweilt. Zwei Angaben.Eine Diagnose oder ein Abhängigkeitsgrad aus einem Wort.
Erwartung und tatsächlicher AblaufWollte eine Pause; später rauchfreie Pause genommen. Verlangen blieb.Ein Behandlungseffekt oder das Scheitern der Pause.
Lücke und ErinnerungAbends nichts notiert; am nächsten Tag aus Erinnerung ergänzt.Abends null Zigaretten oder ein genau beobachteter Abend.

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Eine Situation erkennbar machen

‘Nach Besprechung, allein, wollte unterbrechen, geraucht’ zeigt einen Ablauf. ‘Schlechter Tag’ lässt offen, was als Nächstes geschah. ‘Nach dem Essen’ kann als ungefähre Zeit reichen; Adresse, Namen oder ein ausführlicher Streitbericht sind nicht nötig. Tatsächliches Rauchen und Verlangen ohne Rauchen bleiben unterschiedliche Einträge.

Wenn Sie bereits aufhören wollen, ist eine unvollständige Seite kein Grund weiterzurauchen. Auch Verlangen ohne Zigarette und die gewählte Reaktion lassen sich festhalten. Später nachzutragen ist möglich, aber kennzeichnen Sie die Erinnerung. Beim Fahren oder Bedienen von Geräten gibt es keine Schreibaufgabe.

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Was fragt die Zahl überhaupt ab?

Im deutschen Rauchprotokoll stehen Wichtigkeit der Zigarette, Stimmung, Erwartung und nachträgliche Erfüllung nebeneinander. Die jeweiligen Skalen bedeuten Unterschiedliches. Wichtigkeit ist nicht automatisch Stärke des Rauchverlangens; eine Erwartung ist noch kein beobachtetes Ergebnis. Das französische Journal trennt dagegen Situation, Rauchverlangen und Emotion.

Eigene Worte können klarer sein. Falls Sie eine persönliche Skala nutzen, beschriften Sie die Endpunkte und behalten Sie die Bedeutung bei. Zahlen verschiedener Formulare nicht umrechnen, Stimmung und Verlangen nicht zu einem ‘Risikoscore’ addieren. Hohe Werte sind keine Grundlage für eigene Medikamentenauswahl; ein solches Protokoll ist keine klinische Untersuchung.

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Eine Planungsfrage finden, ohne Lücken zu verstecken

Prüfen Sie zunächst, welche Tage überhaupt erfasst sind. Ein Arbeitstag beschreibt keinen unnotierten freien Tag. Mehrere Einträge beim Kaffee werfen eine Frage zum Ablauf auf, beweisen aber keine Ursache. Eine leere Stelle bedeutet unbekannt, nicht null. Geänderte Skalenbeschriftungen gehören vermerkt; niedrigere spätere Zahlen belegen dann keine Verbesserung.

Eine konkrete Frage wäre: ‘Wo kann ich Pause machen, ohne zum Rauchplatz zu gehen?’ Probieren Sie eine alltägliche Vereinbarung und notieren Sie den tatsächlichen Verlauf, auch unverändertes Verlangen. Das ist kein Wirksamkeitsnachweis. Offizielle Vorbereitungsmaterialien nennen unterschiedliche Beobachtungszeiträume; eine vorgeschriebene Tagezahl ist hier keine Voraussetzung für Rauchstopp oder Beratung.

Bewahren Sie Papiernotizen privat auf. Keine Namen, Einträge oder Gesundheitsdetails in öffentliche Beiträge, geteilte Links oder diese Website schreiben. Für ein Beratungsgespräch wählen Sie selbst aus, was Sie direkt mitbringen. Sie müssen für eine Beratungsanfrage nicht erst dieses Tagebuch vervollständigen; konkrete Vorgaben der Stelle klären Sie dort. In Deutschland bietet die BIÖG-Telefonberatung eine Anlaufstelle; gesundheitliche Fragen gehören in qualifizierte Betreuung, nicht in eine Selbstdiagnose aus Zahlen.

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Das Wichtigste

  • Ereignis, Situation, Verlangen und Stimmung getrennt erfassen.
  • Erinnerungen und Lücken kennzeichnen; fehlend heißt nicht null.
  • Eine konkrete Frage ableiten, keine Diagnose oder Behandlung.

Quellen

Die zentralen Aussagen dieser Seite wurden anhand der folgenden Quellen geprüft.

  1. Health Service Executive: How to cope when you want to smoke: recording situations, feelings and routines

    Quellen geprüft: 2026-10-08

  2. Santé publique France / Tabac Info Service: Mon journal de fumeur: original situation, envie and émotion worksheet

    Quellen geprüft: 2026-10-08

  3. BZgA / BIÖG: Ja, ich werde rauchfrei: Rauchprotokoll, printed pages 30–35 and 90–91

    Quellen geprüft: 2026-10-08

  4. National Cancer Institute / Smokefree.gov: Know Your Smoking Triggers: learned patterns, emotional and social cues

    Quellen geprüft: 2026-10-08

  5. BIÖG: Deutschland: Telefonberatung zum Rauchstopp

    Quellen geprüft: 2026-10-08

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